Vaterschaftstest unkommerziell - Ihre Informationsquelle
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Vaterschaftstest - schädlich für ein geschütztes Familienleben?
Es ist natürlich bekannt und auch zu erwarten, dass die Durchführung eines Vaterschaftstests deutlich in das Familienleben eingreifen kann.
Bundestag beschließt Gendiagnostikgesetz
Bisher ließen sich über private Anbieter Vaterschaftstests durchführen ohne Zustimmung der beteiligten Personen. Dies ist durch die Änderung im Gendiagnostikgesetz ab dem 1. Febraur nicht mehr möglich.
Bundesverfassungsgericht, 01. April 2008
Keine Umgangspflicht mit nichtehelichen Kindern
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat entschieden, dass Eltern grundsätzlich nicht zum Umgang mit einem nichtehelichen Kind gezwungen werden können. Als Begründung wurde angeführt, dass dies im Normalfall nicht dem Wohle des Kindes diene.
Bundesgerichtshof, 12. Januar 2005
Heimlicher Vaterschaftstest kann nicht vor Gericht verwendet werden
Hiermit bestätigt der BGH die Urteile der Vorinstanzen (AZ: XII ZR 60/03 und XII ZR 227/03).
Oberlandesgericht Köln, 06. Mai 2004
Anonyme Hinweise nicht ausreichend
Es bestehe kein Recht des Klägers, die Beklagten zu einem Vaterschaftstest zu verpflichten. Als Gründe werden aufgeführt, dass anonymen Hinweisen und die Annahme des als "Vater" auftretenden Klägers eine nicht direkte Ähnlichkeit zwischen sich und seinem beklagten Sohn zu erkennen, für ein Anfechtungsverfahren nicht ausreichen.


Amtsgericht Düsseldorf, 14. Dezember 2004
Abstammung Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung vorrangig
Gemäß dem Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und der Menschenwürde ist jeder Person ein privater Bereich zugesichert, in dem er seine Persönlichkeit frei entfalten und seine Individualität entwickeln kann.


Oberlandesgericht Celle, Urteil vom 29. Oktober 2003
Ein Vaterschaftstest ohne Zustimmung kein Anfechtungsverdacht
Das OLG musste entscheiden, ob ein Vaterschaftstest ohne Zustimmung eines sorgeberechtigten Elternteils eine Vaterschaftstanfechtungsklage rechtfertigt. Es entschied: Da der Vaterschaftstest "heimlich" gefertigt wurde, verstößt er gegen das Recht der Selbstbestimmung und gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Er eignet sich also nicht als Begründung für eine Vaterschaftsanfechtungsklage. Die Revision vor dem Bundesgerichtshof wurde zugelassen.
Landesgericht München, 22.Mai 2003
Urteil zu heimlichen Vaterschaftstests
Laut der Auffassung des Münchener Landesgerichts dürfen mögliche Väter in Zukunft ohne Einwilligung und Absprache mit der Mutter und dem Kind einen Vaterschaftstest machen lassen.
Bundesgerichthof, 7. Mai 2003
Vaterschaft? Klage bezüglich Unterhaltsanspruch
Der Kläger begehrt, durch einen Vaterschaftstest zu beweisen, dass der Angeklagte sein leibliche Vater ist und somit zu gewissen Unterhaltszahlungen verpflichtet ist. Mit dem Ziel, dieses Geld rückwirkend und für die Zukunft zu erhalten.>
Oberlandesgericht Köln, 25 Oktober 2001
Kann eine bewusst falsche Vaterschaftsanerkennung nachträglich angefochten werden?
Bundesverfassungsgericht, im April 2003
Über die Rechte des leiblichen, aber nicht rechtlichen Vaters
Oberlandesgericht Düsseldorf im Jahr 1999
Kann der Scheinvater vom leiblichen Vater Schadenersatz fordern auch ohne vorliegenden Vaterschaftsbeweis?


Oberlandesgericht Nürnberg, 03. Januar 2001
Mutter darf DNA-Material für Vaterschaftstest nicht verweigern.
Oberlandesgericht Karlsruhe, August 2003 (Bescheid)
2 Jahre Frist bei der Vaterschaftsanfechtung
Unterhaltszahlender Großvater wird rückwirkend verklagt.